{"corpus":"steiner","locus":"GA 1/l16/p068","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Was unser Geist will, wenn er an die Erfahrung herantritt, das ist: er will die Sonderheit überwinden, er will aufzeigen, daß in dem Einzelnen die Kraft des Ganzen zu sehen ist. Bei der räumlichen Anschauung will er sonst gar nichts überwinden, als die Besonderheit als solche. Er will die *allerallgemeinste Beziehung* herstellen. Daß A und B jedes nicht eine Welt für sich sind, sondern einer Gemeinsamkeit angehören, das sagt die räumliche Betrachtung.. Dies ist der Sinn des *Nebeneinander.* Wäre ein jedes Ding ein Wesen für sich, dann gebe es kein *Nebeneinander.* Ich könnte überhaupt einen Bezug der Wesen aufeinander nicht herstellen..","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"16. Goethe als Denker und Forscher","site_heading":null,"date":null,"location":null,"word_count":101,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/1/l16/p068","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["MP1988"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/1/l16/p068"},{"lang":"en","edition":"MP1988","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/1/l16/p068","paragraph_aligned":true}]}