{"corpus":"steiner","locus":"GA 100/1907-06-17/p008","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Alles das rechnet man in der Wissenschaft zum physischen Leibe. Diesen physischen Leib sieht man aber heute sehr häufig falsch an, indem man glaubt, das, was im Leben vor einem steht als Mensch, sei nur dieser physische Leib. Aber das ist gar nicht der Fall, sondern höhere Glieder der Menschennatur sind damit eng verbunden, wirken durch diesen physischen Leib hindurch und lassen ihn erst so erscheinen, wie er uns eben als Mensch in jedem unserer Mitmenschen entgegentritt. Dieser physische Leib würde ganz anders aussehen, wenn wir ihn von den höheren Gliedern der Menschennatur trennen könnten. Ihn, diesen physischen Leib, hat der Mensch gemeinsam mit der ganzen mineralischen Welt. Alle die Stoffe und alle die Kräfte, die zwischen den einzelnen mineralischen Stoffen ihr Spiel treiben, Eisen, Arsen, Kohle und so weiter, spielen auch in den Stoffen des menschlichen Leibes, des physischen Leibes der Tiere und der Pflanzen.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Zweiter Vortrag","site_heading":null,"date":"1907-06-17","location":null,"word_count":146,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/100/1907-06-17/p008","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/100/1907-06-17/p008"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/100/1907-06-17/p008","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null}}