Zweiter Vortrag

GA 100/1907-06-17/p022 ·1907-06-17 · original (original)
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Wenn ich sage, daß beim Menschen der Ätherleib ähnlich dem physischen Leib aussieht, so komme ich zu einer Tatsache, die man kennen muß, und die hier erwähnt werden soll, da wichtige Folgerungen daraus für die späteren Vorträge entstehen. Dieser Ausspruch bedarf nämlich einer sehr wichtigen Einschränkung, denn in Wahrheit ist nämlich der Ätherleib sehr verschieden vom physischen Leibe und diesem eigentlich nur in seinem oberen Teile, im Kopfteil, ähnlich; sehr verschieden aber ist er vom physischen Leibe in der Hinsicht, daß er ein diesem entgegengesetztes Geschlecht hat: der Ätherleib des Mannes ist nämlich weiblich, und umgekehrt, der des Weibes männlich. Jeder Mensch ist also zweigeschlechtlich; das physische Geschlecht ist nur ein äußerer Ausdruck, der seinen entgegengesetzten Pol im Ätherleibe hat. Wie ein Magnet Nordpol und Südpol hat, wie es beim Magneten gar keinen Nordpol allein gibt, so auch hier Pol und Gegenpol.

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Cite: GA 100/1907-06-17/p022 · edition original