Achter Vortrag

GA 100/1907-06-23/p010 ·1907-06-23 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

In Heft 30, 32, 34 der Zeitschrift «Lucifer-Gnosis» ist diese Frage genauer besprochen. Es wird da gezeigt, wie alle andern Mittel, die von noch so hochstehender Seite zur Lösung der sozialen Frage angepriesen werden, leiden unter dem Dilettantismus, weil eben die heutigen Menschen nichts wissen von den höheren Welten. Würden die heutigen sozialen Denker sich nur ein wenig inspirieren lassen von der Theosophie, dann würden sie erst wirklich wirksame Mittel finden, dieser Frage näherzutreten, Ebenso wahr, wie daß die Menschheit heruntersteigen mußte aus einer spirituellen Vergangenheit in den Materialismus, so wahr ist es, daß sie wieder hinaufsteigen muß zum Spirituellen. Erst aus dieser spirituellen Weltanschauung wird dasjenige kommen, was Harmonie, Frieden und Liebe gibt. So wird auch hier wieder die Theosophie im eminentesten Sinne praktisch sein.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/100/1907-06-23/p010.json
Cite: GA 100/1907-06-23/p010 · edition original