Achter Vortrag

GA 100/1907-06-23/p020 ·1907-06-23 · original (original)
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Vergegenwärtigen wir uns erst noch einmal, wie im Augenblick des Todes die Rückschau zustande kommt. Sie wissen ja, daß der Ätherleib die beiden Hauptaufgaben hat, einmal alle Lebensfunktionen des physischen Körpers anzuregen, das heißt, die Substanz des physischen Körpers dauernd vor dem Zerfall zu schützen und den Aufbau dieser Substanz zu regeln; dann aber bildet der Ätherleib den Sitz des Gedächtnisses. Wenn nun der Ätherleib im Augenblick des Todes den physischen Leib verläßt, ist er somit dieser ersten Hauptaufgabe enthoben, und in demselben Augenblick tritt die zweite Eigenschaft besonders stark hervor, nämlich das Gedächtnis an alles, was der Mensch in seinem verflossenen Leben erfahren hatte. Und das ist eben das Lebenstableau. In diesem Augenblick besteht also die Wesenheit des Menschen nur aus Ätherleib, Astralleib und Ich.

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