Achter Vortrag

GA 100/1907-06-23/p026 ·1907-06-23 · original (original)
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Zunächst haben wir also an diesem physischen Leibe das, was in gewisser Beziehung rein physikalische Organe sind. Das sind diejenigen, welche zu ihrer Grundlage rein physikalische Gesetze haben, also Augen, Ohren, Kehlkopf und so weiter. Das Auge ist ja gewiß ein lebendiges Organ und erhält sein Leben von dem es durchdringenden und ernährenden Ätherleibe; aber vom rein physikalischen Standpunkte aus betrachtet ist es ein physikalischer Apparat, in dem dieselben Kräfte walten wie in der unorganischen Natur, zum Beispiel im Kristall. Wir können also die Wirkungen des Auges nach rein physikalischen Gesetzen betrachten. Diese Sinnesapparate müssen sich zunächst einmal herausarbeiten aus dem physischen Leibe. Es sind eben jene Organe, die wir im engeren Sinne als aufgebaut von physischen Kräften nach physikalischen Gesetzen erkennen. Dann haben wir eine zweite Gruppe von Organen: das sind die Ernährungs-, Wachstumsund Fortpflanzungsorgane, welche in der Drüsentätigkeit gipfeln. An der Bildung dieser Organe ist im wesentlichen der ÄÄtherleib beteiligt. Dann haben wir als dritte Gruppe das Nervensystem, das im besonderen aufgebaut wird durch den Astralleib. Viertens haben wir dasjenige, was im besonderen das rote Blut der höheren Tiere und des Menschen ist: das rote, warme Blut wird vom Ich aufgebaut.

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Cite: GA 100/1907-06-23/p026 · edition original