Achter Vortrag

GA 100/1907-06-23/p033 ·1907-06-23 · original (original)
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Bei dem Zusammenrühren von Erde und Mond müßte man sich also zugleich alles das wegdenken, was sich in der Folgezeit so entwickelt hat. Die alte Mondmasse hatte noch nichts in sich von mineralischer Substanz. Sie hatte es in ihrer Konsistenz nur bis zum Flüssig-Breiartigen gebracht. Eine solche Hypothese ist, wie gesagt, deshalb aufgestellt, um Menschen, die noch nie etwas von der planetarischen Entwickelung unserer Erde und unseres gesamten Kosmos gehört haben, die Sache einigermaßen begreiflich zu machen. Zu einem tieferen Verständnis dieser Entwickelung gehört noch ungeheuer viel mehr, das aber in einem solchen Einführungszyklus nicht berührt werden kann, das nach und nach durchgenommen wird. Es wird dann immer und immer wieder diese Entwickelung von einem neuen Gesichtspunkt aus vervollständigt und beleuchtet werden.

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