{"corpus":"steiner","locus":"GA 100/1907-06-23/p047","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Betrachten Sie einmal genau diesen Wunderbau des physischen Leibes; dann ergibt sich Ihnen ohne weiteres, daß er auf einer ungeheuer hohen Stufe der Vollkommenheit steht, während das zum Beispiel beim Ätherleib durchaus nicht der Fall ist. Wenn Sie den physischen Leib anschauen mit den Augen der Weisheit, dann sehen Sie in jedem Organ dieses physischen Körpers einen Wunderbau, im Herzen, in den Knochen und so weiter. Betrachten Sie nur einmal den weisheitsvollen Bau des Herzens und bedenken Sie, was dies verhältnismäßig doch kleine Organ täglich und stündlich an Arbeit leistet. Halten Sie dem gegenüber die heute noch verhältnismäßig mangelhafte Ausbildung des Astralleibes: wie in diesem Astralleib noch täglich unveredelte Leidenschaften sich regen, wie der Mensch unter anderem noch täglich Sehnsucht nach Genüssen in sich verspürt, deren Befriedigung diesen Wunderbau des Herzens geradezu malträtiert, und doch ist das Herz imstande, alle diese astralen Schädigungen zu paralysieren, ohne entzwei zu gehen, ja oft ohne überhaupt Schaden zu nehmen. Heute also ist der Astralleib noch nicht so weit entwickelt wie der physische Leib; heute ist der physische Leib das vollkommenste Glied. In der Zukunft allerdings wird der Astralleib so weit sein, daß er den physischen Leib überragt. Weniger weit als der physische Leib ist heute der Ätherleib entwickelt, und erst an dritter Stelle steht der Astralleib. Und das jüngste unter den Gliedern der menschlichen Wesenheit ist das Ich; es wird deshalb erst am spätesten seine Vollkommenheit erreichen.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Achter Vortrag","site_heading":null,"date":"1907-06-23","location":null,"word_count":234,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/100/1907-06-23/p047","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/100/1907-06-23/p047"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/100/1907-06-23/p047","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null}}