Elfter Vortrag

GA 100/1907-06-26/p019 ·1907-06-26 · original (original)
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In der ersten Zeit hatten die Menschen überhaupt noch keine Mineralien gesehen; der Atlantier sah durchaus noch die Mineralien am undeutlichsten. Für ihn war die Geisterwelt da in seinen Visionen; sie war es, die in allem lebte. Er sah den Menschen umschrieben in Farben, in sympathischen Farben, wenn er ihm sympathisch war. Solch eine Welt suchte sich der Inder wieder hervorzuzaubern. Aber gerade darin besteht der menschliche Fortschritt, daß der Mensch immer mehr ein Verhältnis gewinnen muß zu dem, was hier in der Welt der Stofflichkeit vorhanden ist. Die Atlantier brauchten noch keine Werkzeuge; sie orientierten sich durch ihre Seherkraft; sie maßen den physischen Werkzeugen keine Bedeutung zu. Der Inder ist darin noch ein Nachzügler der Atlantier; daher ist ihm die physische Welt Maja, eine Art von Täuschung, von Lüge. Er hat nichts übrig für die Welt der äußeren Sinne. Er sagt: Erhebe dich zu der Welt des traumhaft Geistigen.

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Cite: GA 100/1907-06-26/p019 · edition original