Vierzehnter Vortrag
Gestern habe ich Ihnen das, was man die Rosenkreuzereinweihung nennt, bis zur dritten Stufe, der «Erkenntnis der okkulten Schrift», ausgeführt. Wir haben also kennengelernt, was man im rosenkreuzerischen Sinne nennt das «Studium», dann die «Erringung der imaginativen Erkenntnis», und sodann das, was man nennt «das Sich-Hineinleben in die okkulte Schrift», in jene Schrift, die aus den Naturgesetzen selber genommen ist. Nunmehr obliegt es uns, zu der vierten Stufe der Rosenkreuzereinweihung zu schreiten, zu dem, was man nennt die «Bereitung des Steins der Weisen». Ich bitte Sie, dabei von alledem abzusehen, was Sie in irgendwelchen Büchern lesen können über die «Bereitung des Steins der Weisen» und sich klar zu sein, daß man erst in unserer gegenwärtigen Zeit etwas darüber berichten kann, was der Rosenkreuzer eigentlich meint mit der «Bereitung des Steins der Weisen».
Cite:
GA 100/1907-06-29/p003 · edition original