{"corpus":"steiner","locus":"GA 100/1907-06-29/p018","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Drei Samenkörner nimmt Seth, und der erste Ich-Mensch, Adam, läßt diese drei Samenkörner zu einem Baume hervorwachsen. In diesem Baum ist das vorhanden, was durch alle Ihre Verkörperungen hindurchgeht. Ihr Ich war auf einer ganz niedrigen Stufe in der ersten Verkörperung, und von Verkörperung zu Verkörperung erreicht es immer höhere Stufen. Was da hervorwächst, ist das Symbolum für das Ewige im Menschen, das seine höchste Vollendung am Ende des Erdenzustandes finden wird. Aber nur dann kann es der Mensch erringen, wenn er sich verbindet mit all dem Höchsten, was ihm auf dem Geistespfad entgegengetreten ist. Alles, was die Menschheit den Pfad hinaufgeleitet hat - der Stab des Moses, der’Tempel des Salomo, und endlich das Kreuz von Golgatha -, alles das hilft dem Menschen, die höhere Dreiheit voll zum Ausdruck zu bringen. Und das Kreuz von Golgatha war das, was den Weg zu der höchsten Menschenvollendung andeutete. Es war zu Beginn dem Adam als Keim, aus dem jener Baum hervorgewachsen ist, in den Mund gelegt worden —- nicht schöner könnte man es ausdrücken, als wie es hier geschehen ist —- und hervorgegangen aus dem Holz, das Seth auf diese Weise gewonnen hatte. Da haben Sie den Weg des Menschen dargestellt, wie er durch die Zeitenläufe geht, den Weg des Menschen durch die Zeit. Was der Mensch in der Zukunft erringen muß: die Umwandlung seiner Wesenheit, die Fähigkeit, aus eigener Kraft in sich selbst den Kohlenstoff zu erzeugen, das ist es, was die Pflanze heute tun kann. Und diese Alchimie der Pflanze, sie wird der Mensch in der Zukunft beherrschen können.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Vierzehnter Vortrag","site_heading":null,"date":"1907-06-29","location":null,"word_count":259,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/100/1907-06-29/p018","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/100/1907-06-29/p018"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/100/1907-06-29/p018","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null}}