Christmas: A contemplation out of the Wisdom of Life

GA 101/1907-12-13/p041 ·1907-12-13 · original (original)
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Und wenn gegen den Winter die Tage kürzer werden, immer weniger Licht auf unsere Erde kommt, die Pflanzen sich wieder zurückziehen, das Grün sich verändert, dann fühlen wir etwas ähnliches, wie wir selbst fühlen, wenn wir ermüdet des Abends dem Schlafe entgegengehen. Und ähnliches fühlen wir im Frühling, wenn die Natur aufwacht: daß dann dieser Ausdruck für uns nicht bloße Allegorie ist, sondern wahre Wirklichkeit. Wir fühlen den Wechsel der Natur, den Wechsel der Seele und des Geistes der Natur. Wir fühlen, wie von der Mitte des Sommers an alles nach abwärts geht, wie die Seele unserer Erde sich zuneigt ihrem Schlafzustand. Dann aber, wenn abends der Mensch sich seinem Schlafzustand zuneigt, haben wir jenen lebendigen Prozeß vor uns, den wir oft beschrieben haben: Allmählich zieht sich der Astralleib mit dem

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