Gruppen-Ich und Individual-Ich
So drückt sich im physischen Leib des Menschen jedes andere Glied aus, insoweit es hineinragt. Das Blut pulsiert unbewußt, weil das Ich, soweit es darin tätig ist, unbewußt ist seiner physischen Vorgänge. Ebenso wie sich im physischen Leibe das Wesen der anderen Glieder ausdrückt, drückt sich auch im Ätherleibe das Wesen der anderen Glieder aus, nur drückt es sich da nicht «menschlich» aus, sondern es drückt sich «tierisch» aus, und zwar in der Form gewisser Tiere, in einer Form, die eine gewisse Ähnlichkeit hat mit unseren äußeren Tierformen. So drückt sich das, was unter dem Ätherleib liegt, der physische Leib, wie ein Schattenbild aus; man nennt diesen Teil des Ätherleibes, in dem sich das physische Glied der menschlichen Wesenheit ausdrückt, den «Menschen» (es wird an die Tafel geschrieben). Man nennt den Astralleib, die Empfindungsseele, die sich ausdrückt im Ätherleib, wegen der Ähnlichkeit seiner Ätherform den «Löwen»; die Verstandesseele, die sich ausdrückt im Ätherleib, nennt man den «Stier» oder die Kuh, und die Bewußtseinsseele mit dem Geistselbst wegen der Ähnlichkeit, die sie in ihrer Ätherform für den hellseherischen Blick hat, den «Adler».
Cite:
GA 101/1907-12-27/p017 · edition original