Gruppen-Ich und Individual-Ich

GA 101/1907-12-27/p028 ·1907-12-27 · original (original)
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Also wir haben durchaus in den okkulten Zeichen, Symbolen und Siegeln, die wir hier als erste Beispiele gewählt haben, etwas aus der Tiefe der okkulten Tatsachen Gewonnenes zu sehen, und Sie würden ganz fehlgehen, wenn Sie die tiefe Weisheit der Vorzeit in den okkulten Schulen verkennen würden oder sie in irgendeiner Weise durch unsere moderne Weisheit für überwunden halten würden. Wo Ihnen die Weisheit okkulter Lehren entgegentritt in Zeichen oder Symbolen, da zeigt sie sich immer so, daß sie bestätigt wird durch die unmittelbare okkulte Betrachtung. Ein Beispiel dafür, wie die Lehre des Okkultismus in verhältnismäßig wenig zurückliegenden Zeiten gewirkt hat, ist, daß man in Namen und Worte symbolische Bedeutungen hineingeheimnißt hat, aber so, daß diesen eine reale Bedeutung zugrunde lag: Tatsachen der höheren Welt. Wir werden nicht auf den Ursprung der Wortbildung im Sinne der Philologie zurückgehen; was ich jetzt sagen werde, ist nicht etwas, was Sie mit der Philologie prüfen könnten. Selbst wenn die Philologie es falsch finden würde, wäre die Wortsymbolik doch richtig.

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Cite: GA 101/1907-12-27/p028 · edition original