Bildhafte Vorstellungen als notwendiges Erziehungsmittel zur Geistesschulung

GA 101/1907-12-29/p022 ·1907-12-29 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

So wie wir hier Bilder, Imaginationen vor die Seele hinstellen, so stellt man auf noch höheren Gebieten die inneren Kräfte der Zahlen vor den Menschen hin. Der Mensch muß lernen, die inneren Verhältnisse der Zahlen wie eine geistige Musik zu empfinden. Man kann die Verhältnisse des physischen Leibes, Ätherleibes, Astralleibes und Ich zueinander beschreiben, wenn man versucht, Bilder dafür zu geben, wie das Verhältnis dieser vier Glieder der menschlichen Natur zueinander ist. Dadurch erlebt der Mensch eine Art von Imagination. So kann man das Verhältnis von physischem Leib und Ätherleib zueinander beschreiben, indem man sagt: Der physische Leib entsteht dadurch, daß alle Kräfte und Stoffe, die im Mineralreich ausgebreitet sind, durch den Ätherleib verbunden sind; er würde zerfallen, wenn der Ätherleib ihn nicht durchdringen würde; der Ätherleib ist ein innerer Kämpfer gegen den Zerfall des physischen Leibes. Auf diese Weise arbeiten wir uns hinauf zu einer Vorstellung des Ätherleibes.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/101/1907-12-29/p022.json
Cite: GA 101/1907-12-29/p022 · edition original