Bildhafte Vorstellungen als notwendiges Erziehungsmittel zur Geistesschulung
Das hat seinen guten Grund im Weltendasein. Wenn wir die Entwickelung vom ältesten Saturndasein bis zum jetzigen Erdendasein verfolgen würden, könnten wir bald finden, wie dies im Menschendasein begründet ist. Die Erde war in ihrer ersten, in der Saturn-Verkörperung, umgeben von den zwölf Zeichen des Tierkreises. Sie gaben die erste Keimanlage zum physischen Leib. Durch die Einwirkung der entsprechenden Zeichen auf den Leib entstand dieses Verhältnis der Zwölfzahl zu den einzelnen Gliedern des physischen Leibes. Auf den Ätherleib wirkten die sieben Planeten. Als die Erde Sonne war, standen um sie die anderen Planeten, und so wirkte die Siebenzahl auf den Ätherleib. Als die Erde in ihrer Mondenverkörperung war, wirkte auf sie zunächst die Sonne. Dann aber entstanden dadurch, daß sich die Sonne und dann der Mond von der Erde abtrennten, aus einem Körper drei Körper, und dadurch wirkte bei der Bildung des Astralleibes die Dreizahl. Und als das Ich aus den höheren Welten herunterkam, drückte sich das aus in der Zahl Eins. Das Verhältnis von 1: 3 gibt Ihnen das Verhältnis des Ich zum Astralkörper, zu 7 das Verhältnis zum Ätherleib, und zu 12 das Verhältnis zum physischen Leib.
Cite:
GA 101/1907-12-29/p026 · edition original