Erster Vortrag
Wenn wir den astralischen Plan betrachten, treffen wir dort gewisse Wesenheiten an - nur eine Art unter vielen anderen -, die unter den Wesenheiten des physischen Plans, die wir zunächst beobachten, scheinbar keine Äußerung, keine Offenbarung haben, die aber doch mit unserem physischen Plan zusammenhängen. Wir treffen sie dort auf dem astralischen Plan als astralische Wesenheiten mit einem ausgesprochenen Willen, mit ausgesprochenen Absichten. Solche Wesenheiten haben innerhalb unserer unmittelbaren Welt ein solches Dasein, daß wir sie, wie gesagt, auf dem astralischen Plan antreffen können; aber sie sind verwandt, sie gehören zu derselben Art von Wesenheiten, die unseren heutigen Mond bewohnen, die auf unserem jetzigen Mond sogar ein gewisses physisches Dasein haben. Derjenige, der sich diesen Dingen hellseherisch zu nähern vermag, weiß, daß das Wesenheiten sind, die dort auf dem Schauplatz des Mondes in einer gewissen Beziehung menschenähnliche Wesen sind, nur daß sie dem Menschen gegenüber wie Zwerge sind, denn sie erreichen kaum die Höhe eines sechs- bis siebenjährigen Kindes. Dort auf dem Mond bietet sich ihnen eine eigentümliche Gelegenheit zu ihrer Betätigung. Dort sind die physischen Verhältnisse ganz andere; die Atmosphäre ist zum Beispiel eine ganz andere, und die Folge davon ist, daß diese Wesenheiten, wenn sie sich sozusagen nach ihrer Heimat zurückziehen, dort die Fähigkeit erlangen, ungeheuer zu brüllen, ungeheuer starke, furchtbare Töne von sich zu geben. Diese zwerghaften Wesenheiten können sich innerhalb unserer Welt aufhalten als astralische Wesenheiten.
Cite:
GA 102/1908-01-06/p006 · edition original