Erster Vortrag

GA 102/1908-01-06/p026 ·1908-01-06 · original (original)
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Schwieriger zu verstehen ist die Art, wie die Saturngeister auf den Menschen wirken. Das sind Geister, die rasch, wenn sie etwas anschauen, schon eine Erfindung haben, auf der anderen Seite entwickeln sie furchtbar wüste Leidenschaften sinnlicher Art, gegen die alles, was der Mensch in dieser Beziehung entwickeln kann, ein Kinderspiel ist. Diese Saturngeister schleichen sich auf eine noch geheimnisvollere Art in den menschlichen Leib ein, nämlich durch die Sinnesempfindung. Wenn der Mensch sein Auge richtet auf eine schöne, auf eine reine und edle Sache, so wird eine Vorstellung in ihm erregt; wenn er sein Auge richtet auf eine schmutzige, unedle Sache, so wird eine andere Vorstellung in ihm erregt. Indem nun durch die äußeren Eindrücke eine Vorstellung in der Seele hervorgerufen wird, schleichen sich zu gleicher Zeit die Saturngeister, die guten und die bösen, in den Menschen ein. Und durch alles, was der Mensch durch die bloße Sympathie oder Antipathie für seine Umgebung als das, was er sieht und hört und riecht, um sich herum entfaltet, setzt er sich dem Einschleichen dieser oder jener Saturngeister aus. Durch Augen und Ohren und durch die ganze Haut ziehen sie ein, indem der Mensch empfindet. Es ist zum Beispiel für die okkulte Beobachtung ganz ungeheuerlich, was für wüste Geister in manchen Parfüms, die in der menschlichen Gesellschaft sehr geschätzt werden, sich in die Nasen der Menschen einschleichen, die in solcher Umgebung sind, ganz abgesehen davon, was sich in die Nasen derjenigen einschleicht, die selbst solche Parfüms an sich tragen.

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Cite: GA 102/1908-01-06/p026 · edition original