{"corpus":"steiner","locus":"GA 102/1908-02-15/p019","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Nun hätten sich aber die Menschen so nicht weiter entwickeln können; sie konnten dieses Tempo nicht vertragen, als die Erde noch mit der Sonne zusammen war. Und jetzt geschieht etwas, was wir dann gut verstehen, wenn wir uns darüber klar sind, daß diejenigen Wesenheiten, welche wir angesprochen haben als «Feuergeister», sich ihren Schauplatz aus der Erde herausnehmen. Die Sonne drängt sich aus der Erde heraus, und wir haben nun Sonne und dann Erde und Mond zusammen. Während dieser Zeit ist auf irgendeine Art, die jetzt nicht genauer beschrieben werden soll, weil das zu weit führen würde, wiederum als ein Schauplatz für besondere Wesenheiten der «Mars» übriggeblieben, der dann tatsächlich in dem weiteren Fortgang durch Erde und Mond durchgeht, und, während er durchgeht, in der Erde mit dem Mond das zurückläßt, was wir heute als Eisen kennen. Daher ist er auch der Veranlasser alles dessen, was als Eisenteile in den lebendigen Wesen abgelagert ist, also im Blut. Nun könnte jemand sagen: Eisen ist überall, auch in der Sonne und so, weiter. — Das ist ja nicht weiter verwunderlich, denn geradeso wie andere Körper in dem Urnebel waren, so war auch der Mars überall darin mit seinem Eisen, das er zurückgelassen hat; das ist auch in allen anderen Planeten! Auch hier liegt wieder die Tatsache vor, daß die Wissenschafter heute schon wunderbare Belege dafür bringen, daß die Sache sich so verhält, wie es hier von der geisteswissenschaftlichen Lehre dargestellt wird. Sie erinnern sich wohl, daß ich Ihnen einmal dargestellt habe, wie man symbolisch übergeht von dem grünen Pflanzensaft, dem Chlorophyll, zum Blut des Menschen. Die Pflanzen sind als solche entstanden, bevor dieser Marsdurchgang stattgefunden hat, und haben ihre Eigenschaft bewahrt. Dann hat sich in die Wesen, die heute höher organisiert sind als die Pflanzen, das Eisen eingelagert, das das rote Blut erfüllt. Es ist durchaus übereinstimmend mit diesen geisteswissenschaftlichen Tatsachen, wenn kürzlich in einem Berner Laboratorium gefunden worden ist, daß das Blut nicht verglichen werden kann mit dem Chlorophyll. Das ist eben, weil es später eingelagert ist. Wir dürfen uns nicht vorstellen, daß das Blut etwa von der Substantialität des chemischen Elementes «Eisen» abhängt. Ich sage das ganz besonders deshalb, weil jemand sagen könnte, daß man gar nicht von einem Zusammenhange des Chlorophyll mit dem Blute reden könne. Heute macht die Wissenschaft die Entdeckung, daß das Blut auf das Element «Eisen» zurückzuführen ist, während das Chlorophyli gar kein Eisen enthält. Es ist aber doch im vollsten Einklange mit dem, was die Geisteswissenschaft zu sagen hat; es handelt sich nur darum, daß man die Dinge in dem richtigen Lichte betrachten muß.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Dritter Vortrag","site_heading":null,"date":"1908-02-15","location":null,"word_count":428,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/102/1908-02-15/p019","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/102/1908-02-15/p019"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/102/1908-02-15/p019","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null}}