Dritter Vortrag

GA 102/1908-02-15/p022 ·1908-02-15 · original (original)
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So haben Sie aus inneren Gründen, aus geistig wirkenden Tätigkeiten diese verschiedenen Weltenkörper aus dem Urnebel heraus entstehen sehen. Sie haben daraus entnehmen können, daß, wenn man sich nur an das Physische hält, es ja so verläuft, wie es uns die heutige Wissenschaft erzählt; aber es handelt sich darum, die geistigen Gründe wirklich kennenzulernen, warum das so geworden ist. Innerhalb des Urnebels haben sich die Wesen selbst die Wohnungen geschaffen, in denen sie leben konnten. Nun sind diese verschiedenen Wesenheiten, die sozusagen einträchtig nebeneinander waren, solange sich noch nicht alles herausgespalten hatte, nicht ohne Zusammenhang geblieben, sondern sie wirken durchaus durcheinander. Von einem ganz besonderen Interesse ist die Wirkung der Merkur- und der Venuswesenheiten auf die Erde. Versetzen Sie sich zurück in die Zeit, in welcher die Sonne sich gerade herausspaltete aus der Erde, der Mond sich herausspaltete und der Mensch sein Dasein in der heutigen Form begann. Dieses Dasein in der heutigen Form hat der Mensch dadurch erlangt, daß sich einer der Sonnengeister herbeiließ — wenn ich mich so ausdrücken darf -, sein ferneres Dasein nicht auf der Sonne zu haben, sondern mit dem Mond sich zu verknüpfen. Dadurch entstand ein erhabener Regent vom Mond aus. Auf dem Monde waren sonst niedere Wesenheiten, aber einer der Sonnengeister verband sich mit dem Mondendasein. Dieser Sonnengeist, der mit dem Monde sich verband, der also eigentlich im Weltenall ein versetzter Sonnengeist ist, ist als göttliches Wesen, als geistiges Wesen «Jahve» oder «Jehovar, der Regent des Mondes. Wir werden einsehen, warum das geschehen ist, wenn wir uns der folgenden Überlegung hingeben.

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