The Festivals and Their Meaning II: Easter

GA 102/1908-04-13/p016 ·1908-04-13 · original (original)
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In den noch älteren Zeiten, wo der Ätherleib noch zum Teil außerhalb des physischen Leibes war, war es noch so, daß dieser draußen befindliche Teil des Ätherleibes immer noch vom Astralleib seine Eindrücke empfangen konnte, und diese Eindrücke waren die Wahrnehmungen des alten dämmerhaften Hellsehens. Erst als der Ätherleib völlig in den physischen Leib untertauchte, war dem Menschen das alte dämmerhafte Hellsehen völlig entzogen. In jenen alten vorchristlichen Mysterien mußte daher derjenige Zustand bei dem Einzuweihenden von dem Initiierenden künstlich hervorgerufen werden, der in der atlantischen Zeit natürlich war. Da sehen wir, daß die einzuweihenden Schüler in den Mysterientempeln so behandelt wurden, daß, nachdem der astralische Leib die entsprechenden Eindrücke erhalten hatte, der Ätherleib zum Teil herausgehoben wurde durch den einweihenden Priester, wodurch der physische Leib während dreieinhalb Tagen in einen lethargischen Schlaf, in eine Art Lähmungszustand versetzt wurde. Dann konnte, während der Ätherleib frei geworden war, der Astralleib in ihn eindrücken all die Erlebnisse, die der frühere atlantische Mensch in natürlichem Zustand gehabt hat. Da konnte der alte Einzuweihende sehen, was nun nicht mehr bloß durch die Schrift aufbewahrt, nicht für ihn Tradition war, sondern was jetzt für ihn ein individuelles Erlebnis wurde.

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Cite: GA 102/1908-04-13/p016 · edition original