The Festivals and Their Meaning II: Easter

GA 102/1908-04-13/p025 ·1908-04-13 · original (original)
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Nun tritt uns etwas höchst Merk würdiges entgegen. Es ist geradezu das Geheimnis unserer Kulturzeit, an das wir jetzt streifen, wenn wir uns diese Tatsache vor Augen führen. Wir müssen uns vorstellen, daß der Ätherleib tief in den physischen Leib hineingestiegen ist und nun wieder den Rückweg antreten muß. Er muß mitnehmen aus dem physischen Leibe alles, was er mit seinen physischen Sinnen wahrnehmen konnte. Aber dadurch, daß sich der Ätherleib wieder lockert, wird alles, was früher physische Wirklichkeit war, sich nach und nach wieder vergeistigen müssen. Der Mensch muß nun mitnehmen in die Zukunft hinein das Bewußtsein, die Gewißheit, daß es ein Geistiges auch im Physischen gibt. Denn, was tritt sonst für ihn ein? Sein Ätherleib geht sonst aus dem physischen Leib heraus, aber der Mensch behält nur den Glauben an die physische Welt und ihm fehlt das Bewußtsein, daß das Geistige im Physischen eine Wirklichkeit hat, welche mit dem Ätherleibe selbst als Frucht des im physischen Leibe Erlebten heraustritt. So könnte es passieren, daß die Menschen sozusagen nicht den Anschluß fänden an dieses Heraustreten ihres Ätherleibes.

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Cite: GA 102/1908-04-13/p025 · edition original