The Festivals and Their Meaning II: Easter

GA 102/1908-04-13/p028 ·1908-04-13 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

Nicht soll irgend etwas Abträgliches an Kritik gesagt werden über solch ein Buch und über solch eine Lehre, die an den offiziellen Lehrkanzeln unserer offiziellen Wissenschaft gelehrt wird, denn die Menschen können nichts dafür, daß sie solche Lehren ausdenken; sie leben unter den furchtbarsten Suggestionen. In Wahrheit ist es ebenso gescheit, wenn man untersucht, wieviel Wärme in den Menschen hinein- und wieder herauskommt und daraus schließt, daß er keine Seele habe, wie wenn jemand sich vor dem Büro eines Bankhauses aufstellte und prüfen wollte, wieviel Geldmassen hineingehen und wieder herauskommen und nun daraus schließen wollte, nachdem alle die Energien, also die Geldmassen, wieder herausgekommen sind, daß keine Bankbeamten drinnen seien! Derlei Gedankenformen finden Sie heute fast überall in alledem, was als offizielle Psychologie gilt. Und wie unge ana heuer suggestiv wirken sie auf unsere heutige Menschheit! Das ist das Zeitalter, in dem am stärksten in den physischen Leib untergetaucht sind gerade diejenigen, welche die Führer der Menschheit sein wollen und die da glauben, mit einer voraussetzungslosen Wissenschaft zu operieren. Sie haben während des Untertauchens des Ätherleibes in den physischen Leib vollständig das Bewußtsein verloren, daß es eine geistige Welt gibt, und es muß gesagt werden, daß gerade diese Gelehrten am stärksten dem Schicksal verfallen werden, welches ich Ihnen jetzt schildern muß. Was kann denn das Schicksal dieser Menschen in der Zukunft sein?

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/102/1908-04-13/p028.json
Cite: GA 102/1908-04-13/p028 · edition original