Elfter Vortrag

GA 102/1908-06-01/p010 ·1908-06-01 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

Wenn der physische und der ätherische Leib im Bette liegen, der astralische Leib mit dem Ich sich heraushebt, sinkt in dem Maße, wie astralischer Leib und Ich sich herausheben, dasjenige, was man das heutige Bewußtsein nennt, in ein unbestimmtes Dunkel hinunter. Am Morgen, wenn der astralische Leib mit dem Ich wieder hineinzieht in den physischen und den Ätherleib, bedienen sich der astralische Leib und das Ich wieder der physischen Organe, und das Bewußtsein leuchtet auf. Dieser Zustand von täglichem Wachen im Bewußtsein, nächtlichem Schlafen in Bewußtlosigkeit war früher nicht vorhanden. Es war vielmehr so, wenn wir den Ausdruck gebrauchen dürfen — es stimmt nicht ganz für die damaligen Verhältnisse; wir brauchen ihn für den Zustand, in dem der Mensch mit seinem physischen Leib verbunden war -, es war so, daß der Mensch bei Tag, wenn er Tag hatte und er in seinen. physischen Leib untertauchte, soweit es damals der Fall war, keineswegs die äußeren physischen Wesenheiten und Dinge in solchen Grenzen sah wie heute; sondern er sah alles mit unbestimmten, nach außen verschwimmenden Konturen, wie wenn Sie an einem Nebelabend in den Straßen gehen und die Laternen mit einer Nebelaura umgeben sehen. So war es für den Menschen der damaligen Zeit mit allen Dingen.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/102/1908-06-01/p010.json
Cite: GA 102/1908-06-01/p010 · edition original