Dreizehnter Vortrag

GA 102/1908-06-11/p008 ·1908-06-11 · original (original)
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Wesenheiten, welche als ihre niederste Leiblichkeit den astralischen Leib haben, brauchen aber etwas anderes hier auf der Erde als Band zwischen der geistigen Welt und unserer Erde, und das sind die musikalischen, die phonetischen Künste. Ein Raum, der durchströmt wird von den Tönen der Musik, ist eine Gelegenheit, daß der leicht bewegliche, in sich bestimmte astralische Leib höherer Wesenheiten in diesem Raum sich auslebt. Da bekommen die Künste und das, was sie für den Menschen sind, eine sehr reale Bedeutung. Sie bilden die magnetischen Anziehungskräfte für die geistigen Wesenheiten, die nach ihrer Mission, nach ihrer Aufgabe mit dem Menschen etwas zu tun haben sollen und wollen. Da vertiefen sich unsere Gefühle gegenüber menschlichem Kunstschaffen und menschlichem Kunstempfinden, wenn wir die Dinge in dieser Weise anschauen. Und noch mehr kann sich unser Gefühl vertiefen, wenn wir die menschliche Quelle des künstlerischen Schaffens und damit auch des künstlerischen Genießens vom Standpunkte der Geisteswissenschaft in uns aufnehmen. Wenn wir das wollen, müssen wir einmal in einer etwas ausführlicheren Weise die verschiedenen Bewußtseinsformen des Menschen betrachten.

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Cite: GA 102/1908-06-11/p008 · edition original