Zweiter Vortrag

GA 103/1908-05-19/p024 ·1908-05-19 · original (original)
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Während auf dem Saturn der physische Leib eine Art Maschine, eine Art Automat war, aber ganz und gar durchdrungen und gehalten von dem Logos, gliederte sich auf der Sonne der Lebensleib ein, und darin wirkte der göttliche Lebensgeist. Auf dem Saturn, werden wir sagen, ist der Menschenleib ein Ausdruck des Logos. Der Saturn vergeht; dieser Menschenleib verkörpert sich neu in der Sonne; da gliedert sich dem physischen Leibe ein der Lebensleib, durchdrungen von dem Lebensgeist. Der Logos ward Leben in der Sonne, indem er den Menschen auf eine höhere Stufe brachte. Der Logos ward Leben auf der Sonne! Und jetzt gehen wir weiter. - Auf dem Monde gliederte sich dem Menschen ein der astralische Leib. Was ist der astralische Leib? Er erscheint ja dem hellseherischen Bewußtsein auch heute als eine Aura, die den Menschen umgibt. Er ist ein Lichtleib, der nur in dem gegenwärtigen Bewußtsein nicht gesehen werden kann. Aber er ist, wenn er im hellseherischen Bewußtsein gesehen wird, Licht, geistiges Licht; und unser physisches Licht ist nur umgestaltetes geistiges Licht. Auch das physische Sonnenlicht ist die Verkörperung des geistig-göttlichen aurischen Weltenlichtes. Das liegt ihm zugrunde. Es gibt in der heutigen Welt ein Licht, das dem Menschen von der Sonne zuströmt. Aber auch ein anderes Licht gibt es, das von seinem inneren Lichte ausströmt. Auf dem Monde leuchtete der astralische Leib des Menschen noch für die um ihn befindlichen Wesen. So kam auf dem Monde der astralische Lichtleib des Menschen hinzu zum physischen Leibe und Ätherleibe.

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Cite: GA 103/1908-05-19/p024 · edition original