{"corpus":"steiner","locus":"GA 103/1908-05-22/p023","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"> «Im Urbeginne war das Wort, und das Wort war bei Gott, und ein Gott war das Wort.  \n> Dieses war im Urbeginne bei Gott.  \n> Alles ist durch dasselbe geworden, und außer durch dieses ist nichts von dem Entstandenen geworden. In diesem war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.  \n> Und das Licht schien in die Finsternis, aber die Finsternis hat es nicht begriffen.  \n> Es ward ein Mensch; gesandt war er von Gott, mit seinem Namen Johannes.  \n> Dieser kam zum Zeugnis, auf daß er Zeugnis ablege von dem Lichte, und daß durch ihn alle glauben sollten.  \n> Er war nicht das Licht, sondern ein Zeuge des Lichtes.  \n> Denn das wahre Licht, das alle Menschen erleuchtet, sollte in die Welt kommen.  \n> Es war in der Welt, und die Welt ist durch es geworden, aber die Welt hat es nicht erkannt.  \n> In die einzelnen Menschen kam es (bis zu den Ich-Menschen kam es); aber die einzelnen Menschen (die Ich-Menschen) nahmen es nicht auf.  \n> Die es aber aufnahmen, die konnten sich durch es als Gottes Kinder offenbaren.  \n> Die seinem Namen vertrauten, sind nicht aus Blut, nicht aus dem Willen des Fleisches, und nicht aus menschlichem Willen, sondern aus Gott geworden.  \n> Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt, und wir haben seine Lehre gehöret, die Lehre von dem einzigen Sohn des Vaters, erfüllt von Hingabe und Wahrheit.  \n> Johannes leget Zeugnis für ihn ab und verkündet deutlich: Dieser war es, von dem ich sagte: Nach mir wird derjenige kommen, der vor mir gewesen ist. Denn er ist mein Vorgänger.  \n> Denn aus dessen Fülle haben wir alle genommen Gnade über Gnade.  \n> Denn das Gesetz ist durch Moses gegeben, die Gnade und die Wahrheit aber ist durch Jesus Christus entstanden.  \n> Gott hat niemand bisher mit Augen geschaut. Der eingeborene Sohn, welcher im Innern des Weltenvaters war, er ist der Führer in diesem Schauen geworden.» (1, 1-18)  \n>","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Vierter Vortrag","site_heading":null,"date":"1908-05-22","location":null,"word_count":331,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/103/1908-05-22/p023","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/103/1908-05-22/p023"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/103/1908-05-22/p023","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null}}