Fünfter Vortrag

GA 103/1908-05-23/p042 ·1908-05-23 · original (original)
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Durch unzählige Reden will Christus sagen: Wenn ich von dem Ich spreche, so spreche ich von dem ewigen Ich im Menschen, das eins ist mit dem geistigen Urgrund der Welt. Wenn ich von diesem Ich spreche, spreche ich von etwas, was im Allerinnersten der Menschenseele wohnt. Hört mich jemand an — und jetzt redet er nur vom niederen Ich, das von dem Ewigen nichts fühlt -, der nimmt mein Zeugnis nicht an, der versteht mich gar nicht. Denn ich kann nicht von etwas sprechen, das von mir zu ihm hinüberfließt. Dann wäre er nicht selbständig. Jeder muß den Gott, den ich verkünde, in sich selbst als seinen ewigen Grund finden. - Nur ein paar Verse zurück finden Sie die Stelle:

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