Sechster Vortrag

GA 103/1908-05-25/p013 ·1908-05-25 · original (original)
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Als die Erde mit ihrer Entwickelung anfängt, muß sie noch einmal all die früheren verschiedenen Zustände wiederholen. Stets wiederholt jeder Körper und ein jedes Wesen im Kosmos auf einer neuen Entwickelungsstufe die früheren Zustände, so daß unsere Erde rasch durchläuft den Saturnzustand, den Sonnenzustand und den Mondenzustand. Als sie den Mondenzustand durchläuft, besteht sie aus Wasser mit Wasserdampf gemischt, nicht heutiges Wasser, aber wasserförmige, das heißt flüssige Substantialität; zum flüssigen Zustand bringt sie es als zum dichtesten. Diese wässerige Kugel, die im Weltenraume schwebte, ist nicht Wasser wie heute, aber Wasser mit Wasserdampf gemischt, also Gasiges und Flüssiges durcheinander, und da ist der Mensch schon darinnen. Weil noch keine festen Substanzen sich abgesetzt haben, kann der Mensch in dieser wässerigen Kugel darinnen sein. Vom heutigen Menschen ist darin sein Ich und sein astralischer Leib. Aber dieses Ich und dieser astralische Leib fühlen sich noch nicht als abgesonderte Wesenheit, sondern wie eingebettet im Schoß göttlich-geistiger Wesenheiten; sie fühlen sich noch nicht herausgelöst aus einer Wesenheit, deren Leib die wässerige, dampfförmige Erde ist. Nun bilden sich in diesen astralischen Leibern, die mit dem Ich ausgestattet sind, Einschlüsse, ganz dünne, feine Menschenanlagen. Das ist auf der ersten Figur gezeichnet.

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Cite: GA 103/1908-05-25/p013 · edition original