Sechster Vortrag

GA 103/1908-05-25/p022 ·1908-05-25 · original (original)
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So steigt der Mensch buchstäblich, wörtlich aus Sphären herunter, die wir bezeichnen müssen als Wasser- und Wasserdampfsphären, Wasser- und Luftsphären usw. Solange er in den Wasser-Luft-Sphären war, war sein Bewußtsein eine astralisch-helle Wahrnehmungsfähigkeit, weil er, so oft er heraus war aus dem physischen Leibe, oben bei den Göttern war, aber durch das Dichtwerden des physischen Körpers schnürte er sich sozusagen von der göttlichen Substanz ab. Wie etwas, was eine Schale bekommt, so schnürte sich der Mensch langsam heraus aus dem früheren Zusammenhange, als er aufhörte, wasser- und luftförmig zu sein. Solange er wässerig und luftförmig war, war er oben bei den Göttern. Er hat zwar nicht sein Ich entwickeln können, aber hatte sich noch nicht losgelöst von dem göttlichen Bewußtsein. Indem er herunterstieg in das Physische, verdunkelte sich sein astralisches Bewußtsein immer mehr.

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