Siebenter Vortrag

GA 103/1908-05-26/p034 ·1908-05-26 · original (original)
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> «Jesus aber ging auf den Ölberg. > Und frühmorgens kam er wieder in den Tempel, und alles Volk kam zu ihm; und er setzte sich und lehrte sie. > Aber die Schriftgelehrten und Pharisäer brachten ein Weib zu ihm, im Ehebruch ergriffen, und stellten sie ins Mittel dar, > Und sprachen zu ihm: Meister, dieses Weib ist ergriffen auf frischer Tat im Ehebruch. > Moses aber hat uns im Gesetz geboten, solche zu steinigen; was sagest du? > Das sprachen sie aber, ihn zu versuchen, auf daß sie eine Sache wider ihn hätten. Aber Jesus bückte sich nieder und schrieb mit dem Finger auf die Erde. > Und als sie anhielten, ihn zu fragen, richtete er sich auf und sprach zu ihnen: Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie. > Und bückte sich wieder nieder und schrieb auf die Erde. > Da sie aber das hörten, gingen sie hinaus, von ihrem Gewissen überführt, einer nach dem andern, von den Ältesten an bis zu den Geringsten; und Jesus ward gelassen allein, und das Weib im Mittel stehend. > Jesus aber richtete sich auf; und da er niemand sah denn das Weib, sprach er zu ihr: Weib, wo sind sie, deine Verkläger? Hat dich niemand verdammt?» (8, 1-10)

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Cite: GA 103/1908-05-26/p034 · edition original