Elfter Vortrag

GA 103/1908-05-30/p023 ·1908-05-30 · original (original)
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Das Vierte ist das, daß dem Schüler sein Leib, den er hat, in seinem Gefühl so fremd werden muß wie ein äußerer Gegenstand, zum Beispiel ein Stück Holz, und daß er nicht zu seinem Leibe «Ich» sagt. Das muß ihm so zum Gefühl werden, daß er sagt: Ich trage meinen Leib mit mir herum, wie ich meinen Rock mit mir herumtrage! Er verbindet sein Ich nicht mehr mit seinem Leibe. Dann tritt etwas ein, was man nennt die «Blutsprobe». Was in vielen Fällen ein krankhafter Zustand sein kann, ist in diesem Falle, weil alles Krankhafte ausgeschaltet sein muß, eine Folge der Meditation. An den Füßen, an den Händen und an der rechten Seite der Brust zeigen sich die sogenannten Blutsmale; und als inneres Symptom sieht er in einer astralen Vision die «Kreuzigung ».

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Cite: GA 103/1908-05-30/p023 · edition original