Zehnter Vortrag

GA 103/1908-05-30_02/p010 ·1908-05-30 · original (original)
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Das, was nun während der altpersischen Kulturepoche ausgebildet wird, ist der eigentliche Astralleib oder der Empfindungsleib; er ist der Träger der eigentlichen Betätigungskräfte des Menschen, daher besteht der Übergang vom Indertum zum Persertum darin, daß zum Bearbeiten der Materie übergegangen wird. Das Regen der Hände und was damit verbunden ist, das Übergehen zur Arbeit, das ist es, was diese Kulturepoche charakterisiert. Das alte Indertum war in einem viel höheren Grade, als man sich denkt, dazu geneigt, nicht die Hände zu regen, sondern in Kontemplation sich zu erheben über das Materielle zu den höheren Welten. Man mußte sich tief in sich hineinversenken, wenn man sich zurückerinnern wollte an den früheren Zustand. Daher besteht zum Beispiel die indische Yoga-Einweihung im allgemeinen darin, daß der Ätherleib eine besondere Pflege und Ausbildung erfährt.

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