Zehnter Vortrag

GA 103/1908-05-30_02/p020 ·1908-05-30 · original (original)
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Die erste Vorbereitung war eine noch ganz von außen aus dem Geistigen heraus wirkende, eine solche, die noch nicht heruniergestiegen war in die physische Welt. Das wird uns angedeutet durch die große Mission des hebräischen Volkes. Als Moses, der in die ägyptischen Mysterien Eingeweihte, von der geistigen Weltenleitung jenen Auftrag bekam, den wir charakterisieren konnten mit den Worten: «Sage ihnen als meinen Namen, wenn du ihnen meine Gesetze sagst, ich bin der «Ich-bin»» (2. Mose 3, 14), da war ihm mit diesen Worten aufgetragen: Bereite sie vor, indem du auf den gestaltlosen, unsichtbaren Gott hindeutest. Weise darauf hin, daß - während der Vater-Gott noch in dem Blute wirkt - für diejenigen, die es verstehen können, vorbereitet wird das «Ich-bin», das dann bis in den physischen Plan hinuntersteigen soll! - Das wurde sozusagen innerhalb der dritten Kulturepoche veranlagt. Und aus dem hebräischen Volke sehen wir die Mission entströmen, den Gott der Menschheit zu übermitteln, der dann tiefer heruntersteigt, der im Fleische erscheint. Vorher ist er verkündigt worden, nachher ist er für das äußere Auge im Fleische erschienen. Damit ist im rechten Sinne zum Ausdruck gekommen, was durch Moses vorbereitet worden war.

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