Zehnter Vortrag

GA 103/1908-05-30_02/p031 ·1908-05-30 · original (original)
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Im Johannes-Evangelium wird hingedeutet auf eine besondere Beziehung von «mir und dir», von «uns beiden». Dies ist es nämlich, was dort steht, nicht das absurde: «Weib, was habe ich mit dir zu schaffen ?» Als die Mutter den Christus auffordert, daß er das Zeichen tue, sagt er: «Meine Zeit ist noch nicht gekommen » (2, 4), um auf Hochzeiten zu wirken, das heißt um die Menschen zusammenzuführen. Die Zeit wird erst kommen. Jetzt wirkt noch nach und wird fortwirken dasjenige, was auf Blutsbande begründet ist; daher der Hinweis auf Beziehungen zwischen Mutter und Sohn bei der Hochzeit.

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