Zwölfter Vortrag
Wir sind gestern fortgeschritten bis zur Besprechung jener Veränderung, die mit dem astralischen Leibe des Menschen vorgeht durch Meditation, Konzentration und andere Übungen, die durch die verschiedenen Einweihungsmethoden gegeben werden. Wir haben gesehen, daß dadurch der astralische Leib herausgearbeitet wird, so daß er die Organe in sich aufnimmt, die er braucht, um in die höheren Welten hineinzuschauen, und wir haben gesagt, daß bis dahin - obzwar die Übungen sich ganz nach den entsprechenden Kulturperioden richten - doch das Prinzip der Einweihung überall eigentlich dasselbe ist. Die große prinzipielle Verschiedenheit beginnt erst, wenn das Nächste, was nunmehr hinzukommen muß, eintreten soll. Damit der Mensch nämlich wirklich in die höheren Welten hineinschauen kann, ist es notwendig, daß das, was im astralischen Teil herausgearbeitet ist an Organen, sich abdrückt, ausprägt im Ätherleib, daß es also hineingedrückt wird in den Ätherleib.
Cite:
GA 103/1908-05-31/p003 · edition original