Zweiter Vortrag

GA 104/1908-06-19/p004 ·1908-06-19 · original (original)
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Zunächst müssen wir noch einmal die beiden Bewußtseinszustände des Menschen genau betrachten, also jenen Bewußtseinszustand, der vom Morgen, wenn der Mensch aufwacht, dauert bis zum Abend, wenn er einschläft, und den anderen Bewußtseinszustand, der mit dem Einschlafen beginnt und mit dem Aufwachen endigt. Wir haben uns oft vor die Seele geführt, daß der Mensch, so wie er uns in seiner heutigen Gestalt entgegentritt, zunächst eine vierfache Wesenheit ist, daß er besteht aus dem physischen Leib, dem Ätherleib, dem astralischen Leib und dem Ich. In der äußeren Form erscheinen dem hellsehenden Bewußtsein diese vier Glieder so, daß zunächst, wie eine Art Kern, in der Mitte der physische Menschenleib ist. Lassen Sie uns nur ganz schematisch die Sache vor unsere Augen stellen (es wird gezeichnet). Dieser physische Leib ist durchdrungen während des Tages von dem sogenannten Ätherleib, der nur ganz wenig, zunächst um den Kopf herum, wie ein heller Lichtschein hervorragt, der aber den Kopf ganz durchdringt. Weiter nach unten wird der Äther- oder Lebensleib immer nebelhafter und undeutlicher, und je mehr wir uns den unteren Gliedern des Menschen nähern, desto weniger zeigt er die Form des physischen Leibes in so strengem Sinne.

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Cite: GA 104/1908-06-19/p004 · edition original