Zweiter Vortrag

GA 104/1908-06-19/p005 ·1908-06-19 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

Diese zwei Glieder der menschlichen Wesenheit sind nun wiederum bei Tage eingehüllt von dem, was wir den astralischen Leib nennen, der nach allen Seiten wie ein Ellipsoid, wie eine Eiform herausragt und in seiner Grundform leuchtende Strahlen hat, die eigentlich so aussehen, wie wenn sie von außen nach innen laufen und von außen nach innen den Menschen durchdringen würden. In diesen Astralleib sind hineingezeichnet eine Unsumme von verschiedenerlei Figuren, alle möglichen Arten von Linien und Strahlen, manche blitzartig, manche in sonderbaren Windungen. Das alles umgibt in den mannigfaltigsten Lichterscheinungen den Menschen. Der astralische Leib ist der Ausdruck seiner Leidenschaften, seiner Instinkte, Triebe und Begierden, aber auch aller seiner Gedanken und Vorstellungen. In diesem astralischen Leib sieht das hellseherische Bewußtsein alles abgebildet, was man seelische Erlebnisse nennt, von dem niedersten Triebe an bis hinauf zum höchsten sittlichen Ideale. Und dann haben wir das vierte Glied der menschlichen Wesenheit, das man so zeichnen möchte, als ob etwas Strahlen hereinsendet an den Punkt, der etwa einen Zentimeter hinter der Stirne liegt. Das würde die schematische Darstellung des viergliedrigen Menschen sein. Wir werden im Laufe dieser Vorträge sehen, wie sich die einzelnen Teile im Ganzen ausnehmen.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/104/1908-06-19/p005.json
Cite: GA 104/1908-06-19/p005 · edition original