Siebenter Vortrag

GA 104/1908-06-24/p026 ·1908-06-24 · original (original)
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Nehmen wir an, es hätte so jemand verschlafen wollen die christliche Entwickelung, dann würde er hinüberleben in die zukünftige Zeit bis nach dem großen Kriege aller gegen alle. Da aber würde er nichts haben von dem großen Liebe-Prinzip des Christus, das die Iche zusammenführt, das aus den Menschen Gemeinschaften macht. Er würde alles das haben, was die Iche gerade hinunterführt in den Abgrund. Er würde die auseinandertreibenden Kräfte haben, die auseinandersplitternden Kräfte. Und das zeigt uns der eine Umstand, der uns zu der Frage führen kann: Warum gibt uns die Enthüllung der ersten vier Siegel ein so trostloses Bild? — Weil da herauskommen diejenigen Menschen, die stehenbleiben wollen bei diesen vier vorbereitenden Kulturen, in denen die alte Form des Luzifer drinnen ist, die sie auseinandertreibt. Daher wird uns gezeigt durch die Enthüllung der Siegel, wie sie auch die Gestalt bekommen, die sie sich erworben haben. Sie haben verschlafen das Ereignis des Christus Jesus, sie werden wiedergeboren in den Gestalten, die ihnen gegeben werden können ohne den Einfluß des Christus-Prinzipes. Daher erscheint wieder dasjenige, was die bloße Intelligenz, den bloßen Verstand anzeigt: Viermal hintereinander erscheint das Pferd! — Es erscheint die alte Gestalt des Menschen, die er dadurch bekommen hat, daß er die Pferdenatur angenommen hat. Diese Gestalt erscheint bei der Entsiegelung der ersten vier Siegel.

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Cite: GA 104/1908-06-24/p026 · edition original