Achter Vortrag

GA 104/1908-06-25/p019 ·1908-06-25 · original (original)
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Und nach dieser Kultur, was wird dann geschehen? Da ist unsere Erde zunächst am Ziel ihrer physischen Entwickelung angelangt. Da werden sich alle Dinge und Wesenheiten auf unserer Erde umgeändert haben. Denn wenn wir schon sagen müssen, daß in dem sechsten Zeitraum die Menschen auf ihrem Antlitze ihr Gutes und ihr Böses tragen werden, dann werden wir um so mehr von jenem siebenten sagen müssen, daß der Mensch in seiner Gestalt und alle Wesen in ihrer Gestalt ein Ausdruck sein werden des Guten und des Bösen in viel höherem Maße noch als in dem sechsten Zeitraum. Alles, was Materie ist, wird den Stempel des Geistes tragen. Nichts, nichts wird in diesem siebenten Zeitraum so sein, daß es irgendwie verhüllt werden könnte. Es ist schon für die Bewohner des sechsten Zeitraumes nicht möglich, daß sie demjenigen, der den Blick dafür hat, etwas verhüllen. Der Böse wird ausdrücken das Böse, der Gute das Gute. Aber in dem siebenten Zeitraum wird es nicht einmal möglich sein, durch die Sprache zu verhüllen, was in der Seele ist. Der Gedanke wird nicht mehr ein stummer Gedanke sein, der verborgen werden kann. Wenn die Seele denkt, wird sie auch den Gedanken nach außen erklingen lassen. Er wird dann so sein, wie dieser Gedanke schon heute ist für den Eingeweihten. Für den Eingeweihten erklingt der Gedanke heute im Devachan. Aber dieses Devachan wird heruntergestiegen sein bis in die physische Welt, so wie die astralische Welt heruntergestiegen sein wird bis in die physische im sechsten Zeitraum. Heute schon ist der sechste Zeitraum zu finden in der astralischen Welt, der siebente in der himmlischen Welt. Der sechste Zeitraum ist die heruntergestiegene astralische Welt, das heißt die Abbilder, die Ausdrücke, die Offenbarungen davon. Der siebente wird sein die heruntergestiegene himmlische Welt, der Ausdruck derselben. Und dann wird die Erde am Ziele ihrer physischen Entwickelung angelangt sein.

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Cite: GA 104/1908-06-25/p019 · edition original