Elfter Vortrag

GA 104/1908-06-29/p008 ·1908-06-29 · original (original)
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ZFortwährend geht die Luft durch den Kehlkopf hinein von außen. Sie wissen aber, daß der astralische Leib des Menschen ihn umgibt. Der Strom der Luft, der hineingeht, wird immer in Verbindung sein mit dem Astralischen. Wenn die Erde nun sich vergeistigt, zeigt es sich, ob die Atmung bei einem Menschen ein Diener des Christus-Prinzips oder ob sie ein Diener der niederen Kräfte war, die schon vor dem Christus-Prinzip in der Welt waren. War sie ein Diener des Christus-Prinzips, dann verliert sie jene Form, die sich dem heutigen Leibe anpaßt. Der Mensch hat dann selbst die Gewalt, alles, was astralisch ist, in eine höhere, vergeistigte Form umzuwandeln. Nimmt er das Christus-Prinzip nicht auf, dann ist er außerstande, dasjenige, was der heutigen fleischlichen Form angepaßt ist, aus dieser fleischlichen Form herauszubringen. Und die Folge davon ist, daß, nachdem das Fleischliche abgefallen, verschwunden ist, nachdem der physische Kehlkopf fortgegangen ist, diese Form des astralischen Leibes bleibt, die da sich immerfort mit dem Atem hineinsteckt in den Kehlkopf. Diese Form bleibt in der Gestalt eines Hornes vorhanden. Überall, wo am Menschen die äußeren astralischen Kräfte ein- und ausgehen, bleiben sie angepaßt der vorhergehenden tierischen Gestalt, wenn der Mensch in die astralische Form übergeht, das heißt es erscheint der Mensch dann mit wahren astralischen Hörnern. Das sind wirkliche astralische Gestalten, sie entsprechen genau dem Eindringen der astralischen Substantialität während des Erdenlebens. Es ist so, daß uns in diesen Bildern nicht beliebige Symbole hingestellt werden, sondern daß sie die wahre Gestalt dessen haben, was einst erscheint. Das gilt es aufzufassen.

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Cite: GA 104/1908-06-29/p008 · edition original