Zwölfter Vortrag
Dagegen gibt es die anderen, die das Christus-Prinzip nicht in sich aufgenommen haben. Diese anderen haben solchen Einklang nicht. Den physischen Leib müssen auch sie verlieren, denn einen physischen Leib gibt es zunächst in der vergeistigten Erde nicht. Alles Physische muß zunächst aufgelöst werden. Es bleibt zurück als Begierde nach dem Physischen, als das ungeläuterte Geistige, als das in der Materie verhärtete Geistige. Ein Ätherleib bleibt zurück, dem nicht der Christus geholfen hat, dem astralischen Leib angepaßt zu sein, der hingeordnet ist nach dem physischen Leib. Das sind diejenigen Menschen, die heiße Begierdenglut empfinden werden nach der physischen Sinnlichkeit. Ungestillte, brennende Begierdenglut werden sie im Ätherleib empfinden durch das, was sie im physischen Leben gehabt haben und was sie jetzt entbehren müssen. So haben wir in dieser nächsten Zeit, nachdem das Physische abgeschmolzen ist, Menschen, die in ihrem Ätherleib als in einem Wesensgliede leben, das harmonisch zusammenklingt mit dem astralischen Leibe, und wir haben die anderen Menschen, deren Ätherleib in Mißklang lebt, weil sie Begierde nach dem haben, was abgefallen ist im physischen Leibe.
Cite:
GA 104/1908-06-30/p024 · edition original