Vierter Vortrag
Und so werden wir sehen, wie durch die Verbindung mit dem Christus-Prinzip alle Früchte des Erdendaseins mit hinaufgetragen werden. Die orientalische Lehre hat immer vorausverkündet den Christus, auch in ihren Legenden. Weil wir hier im vierten Zeitraum lernen, wie das Irdisch-Physische unmittelbar übergeht in die geistige Welt, wird uns das dargestellt dadurch, daß uns erzählt wird, er hätte «Augen wie eine Feuerflamme» (Apk. 1, 14), und es wird uns gesagt: «seine Füße sind gleich wie im Feuer geglühtes Erz» (Apk. 1, 15); und später heißt es: «Und alle Gemeinden sollen erkennen, daß Ich es bin, der Nieren und Herzen erforscht...» (Apk. 2, 23) Da wird uns gesagt, daß es der Christus ist, der uns das «Ich bin» bringt. Man muß dieses unscheinbare Wörtchen eben lesen. Es ist gemeint, daß das Prinzip, das im «Ich bin» liegt, der Retter wird, der den Menschen herausführt aus der materiellen Welt. So kann man Wort für Wort, Zeile für Zeile erklären.
Cite:
GA 104a/1909-05-13/p024 · edition original