Dritter Vortrag

GA 105/1908-08-06/p004 ·1908-08-06 · original (original)
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Wir haben gestern ein Stück unserer Erdenentwickelung im Zusammenhange mit der ganzen Erdenentwickelung betrachtet; wir haben gesehen, wie sich im Laufe dieser Entwickelung Wesenheiten in immer anderer Weise betätigt haben, von jenem Zeitpunkt an, wo Erde und Sonne noch einen Körper bildeten, bis in unsere Zeit hinein. Und wir haben gesehen, wie in der nachatlantischen Zeit die Menschen in der Erkenntnis und im religiösen Bewußtsein alles das wiederholen, was die ganze Erde im Laufe ihrer Entwickelung durchgemacht hat. Nun aber müssen wir auf diese Erde immer tiefer eingehen. In der sichtbaren Welt umgibt uns zunächst in bezug auf unsere Erde die Gesamtheit dessen, was wir die vier Reiche der Natur nennen: das mineralische Reich, das pflanzliche, das tierische und das menschliche Reich. Aber der Mensch ist nicht bloß das materiell-physische Wesen, von dem uns die äußeren Sinne Kunde geben, das uns der Verstand der äußeren Wissenschaft beschreibt und erklärt, sondern er ist eine komplizierte Wesenheit, die sich aus dem physischen Leib, dem Atherleib, dem Astralleib und dem Ich aufbaut. Das alles wissen wir ja.

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Cite: GA 105/1908-08-06/p004 · edition original