Dritter Vortrag

GA 105/1908-08-06/p010 ·1908-08-06 · original (original)
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Und nun stellt sich uns von selbst die Frage: Wie steht es denn mit der mineralischen Welt? Wie steht es mit dem sogenannten toten Gestein? Hat auch das etwas wie ein Ich oder wie höhere Glieder? - Wenn wir den Stein betrachten, so finden wir, daß er in dieser Welt nur den physischen Leib hat. Der Ätherleib des Minerals umgibt das Mineral und hüllt es von allen Seiten ein. Wenn Sie zum Beispiel einen Bergkristall nehmen, so müssen Sie sich vorstellen, daß diese ganze Form ausgespart ist, wie ein ätherischer Hohlraum ist, und daß erst da, wo die physische Substanz aufhört, das Ätherische beginnt; wie die Pflanze oben von dem Astralischen umspült wird, so ist das Mineral von allen Seiten vom Ätherischen umgeben. Dieses Ätherische ist zu Hause in der Astralwelt; merken Sie wohl auf: hier haben wir ein Ätherisches, das in der Astralwelt zu Hause ist. Die Dinge sind in Wirklichkeit komplizierter, als man gewöhnlich denkt. Nicht etwa ist es so, daß in der astralischen Welt alles astralisch ist; das ist ebensowenig der Fall, wie in der physischen Welt alles physisch ist. Sie haben zum Beispiel auf dem physischen Plane, in der physischen Welt den Ätherleib, den Astralleib und sogar das Ich des Menschen. So sieht auch der Hellseher den Atherleib des Minerals in der astralischen Welt.

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