{"corpus":"steiner","locus":"GA 105/1908-08-06/p012","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Er nimmt sich aus wie ganz eiigentümlich geformte Strahlen. Denken Sie sich solche Strahlen, die sich wie Spitzen in den Ätherleib hineinbohren, denken Sie sich solche Lichtgebilde, welche immer breiter und breiter werden, und dann sich sozusagen hineinbohren in den Ätherleib des Minerals. So haben Sie astralische Strahlenfiguren, die von jedem Mineral ausstrahlen. Ein Ende finden Sie da nicht, denn diese Figuren strahlen ins Unbestimmte in den Weltenraum hinaus. Wenn Sie also einen Bergkristall betrachten, so sehen Sie zunächst den Raum, der physisch ausgefüllt ist; hellseherisch sehen Sie die physische Form umgeben vom Lichte des Atherleibes und dann wie eingebohrt allerlei Strahlengebilde, die sich nach allen Seiten hin unendlich hinauserstrekken in den Raum. Hier wird Ihnen der Blick erweitert von jedem Punkte des Raumes, der von irgendeiner mineralischen Substanz erfüllt ist, in das Unendliche hinaus. Kein Punkt des Raumes, der außer Zusammenhang mit dem Weltall wäre. Es ist, wie wenn jedes einzelne in unserer Welt an tausend und tausend Lichtfäden geistiger Art hinge, Lichtfäden, die sich in den unendlichen Raum hinaus erstrecken, und Sie können sich vorstellen, wenn sich das immer mehr und mehr erweitert, wie dann alle diese Lichter ineinanderfließen müssen. Und in der Tat, wenn Sie ein Mineral hellseherisch betrachten, so stellt sich Ihnen dieser Anblick dar: Sie sehen den physischen Leib umstrahlt von den Lichtfiguren des Ätherleibes; dann sehen Sie Strahlen, die sich immer mehr und mehr erweitern, hinausgehen in den Weltenraum; Sie sehen sie verschwinden wie in einer Hohlkugel; von jedem Mineral aus können Sie sich den Mittelpunkt denken von einer solchen Hohlkugel, und diese sind überall, in der ganzen Welt vorhanden. Solche Hohlkugeln stecken ineinander, und wenn wir uns vorstellen, daß sich das hellseherische Vermögen mehr und mehr erhebt bis dahin, wo diese Strahlen sich vereinigen, da kommen wir zu dem, wo uns von allen Seiten des Weltenraumes entgegenstrahlen die Iche der Mineralien. Dem hellseherischen Vermögen zeigen sich diese Iche, wenn es die höheren Partien des devachanischen Planes betritt. Während die Strahlen selbst in den niederen Partien sind, also auch der Astralleib, ist das Ich in der höchsten devachanischen Welt.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Dritter Vortrag","site_heading":null,"date":"1908-08-06","location":null,"word_count":345,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/105/1908-08-06/p012","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/105/1908-08-06/p012"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/105/1908-08-06/p012","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null}}