{"corpus":"steiner","locus":"GA 105/1908-08-07/p007","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Nun wissen Sie ja, daß unsere Erde als Planet ebenso wie der Mensch dem Gesetze der Wiederverkörperung untersteht. Unsere Erde war früher das, was wir den alten Mond nennen. Da war das, was wir heute die Erdenmission nennen, noch nicht in der Weise wie auf der Erde vorhanden. Der Mond hatte eine andere Mission, jeder Planetenzustand hat seine eigene Mission im Weltenzusammenhange zu leisten; nichts wiederholt sich in gleicher Weise, alles unterliegt der Evolution, der Entwickelung. Damals, während jener Verkörperung der Erde, die wir den alten Mond nennen, hatten eine ähnliche Aufgabe, wie sie hier auf der Erde die Geister der Form haben, jene Wesenheiten, die wir im Sinne der christlichen Esoterik als die Mächte, Dynameis oder auch als die Geister der Bewegung bezeichnen. Gehen wir noch weiter in der Entwickelung zurück, so kommen wir zu demjenigen planetarischen Zustande unserer Erde, der dem alten Mondzustande voranging, wir kommen dann zu dem uralten Sonnenzustand, der, wie Sie ja wissen, nichts mit dem zu tun hat, was wir heute als Sonne am Himmel sehen. Auf dieser alten Sonne herrschten, wie auf der Erde die Geister der Form, wie auf dem Monde die Geister der Bewegung, auch hohe Wesenheiten, diejenigen, welche in der christlichen Esoterik als Kyriotetes bezeichnet werden oder auch als Herrschaften, Herrlichkeiten, auch Geister der Weisheit. Das sind also diejenigen Geister, die sozusagen die Aufsicht während des Sonnenzustandes hatten. - Und nun kommen wir zu dem letzten Planetenzustand, zu dem alten Saturn. Die Wesenheiten, die hier in ähnlicher Weise die Leitung führten, nennen wir die Throne, die Geister des Willens. So sind wir zu immer höheren Stufen geistiger Wesenheiten hinaufgeschritten bis zu Wesenheiten, welche nicht bloß die Dirigenten sind von so etwas, was sich wie der Zeitgeist verändert, sondern von dem, was mit der Mission planetarischer Zustände zu tun hat, was erst von Planet zu Planet wechselt.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Vierter Vortrag","site_heading":null,"date":"1908-08-07","location":null,"word_count":306,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/105/1908-08-07/p007","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/105/1908-08-07/p007"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/105/1908-08-07/p007"}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null}}