Fünfter Vortrag
Nun müssen wir uns klarmachen, wie Jehova und die Elohim auf der einen, und die luziferischen Wesenheiten auf der anderen Seite mit der Menschenentwickelung zusammenhängen. Durch das Zusammenwirken der Sonnengötter und des Mondgottes entsteht ein Zweifaches, und was da entsteht, werden wir begreifen, wenn wir beobachten, wie die Entwickelung des Menschen vorher war. Noch einmal wollen wir uns daran erinnern, daß die Erde einen uralten Verkörperungszustand durchgemacht hat, den des Saturn; daß dann nach einem Ruhezustande die Sonne, dann der Mond, und dann erst unsere Erde daraus wurde. Der Mensch ist in bezug auf seine Evolution mit all diesen Verkörperungen unserer Erde verbunden; der Mensch, wie er uns heute entgegentritt, ist ein sehr kompliziertes Wesen. Er besteht ja heute aus physischem Leib, aus dem Äther-, dem Astralleib und dem Ich. Diese vier Glieder der menschlichen Wesenheit spielen in sehr komplizierter Weise ineinander. Ein Wesen, das in unserer physischen Welt nur einen physischen Leib haben würde, wäre ein Stein, ein Mineral; unser Mineralreich hat in der Tat nur einen physischen Leib hier auf der Erde. Ein Wesen, das außer dem physischen Leibe noch einen Ätherleib hat, ist pflanzlicher Natur; unsere Pflanzenwelt besteht aus solchen Wesen. Ein Wesen mit physischem, ätherischem und astralischem Leibe steht auf der Tierstufe, und erst ein Wesen, das dazu noch ein Ich besitzt, das steht auf unserer Erde auf unserer Stufe, auf der Stufe des Menschendaseins. Aber das ist nur ganz skizzenhaft beschrieben, wenn wir sagen, daß der Mensch heute diese vier Glieder seiner Wesenheit hat. Und wie skizzenhaft es ist, wird uns klar werden, wenn wir einen Blick auf die lange, lange Entwickelung des Menschen werfen.
Cite:
GA 105/1908-08-08/p005 · edition original