Fünfter Vortrag

GA 105/1908-08-08/p008 ·1908-08-08 · original (original)
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Jetzt verfolgen wir den Menschen weiter. Die Sonne verwandelt sich nach und nach in den Mondleib, nachdem sie wiederum eine Pause, einen Ruhezustand durchgemacht hat. Materiell tritt das ein, daß die Luftform sich zum Wäßrigen verdichtet: es entsteht Flüssiges. In der Tat, der alte Mond war ein flüssiger Weltkörper, und darin würden Sie als plastische Gebilde wiederum die physischen Menschenleiber finden, die jetzt aus verfließenden Säften, aus wäßrigen Bestandteilen bestehen, in welchen, sagen wir, Luftströmungen kursieren wie heute die Atmung und Wärmeströmung. Der physische Leib besteht jetzt aus drei Gliedern: aus Wasser, aus Gas oder Luft und aus Wärme. Und der frühere Ätherleib, den er gehabt hat, geht wieder hinein in dieser Mondzeit, aber jetzt ist der Mensch imstande, auch den Astralleib aufzunehmen, so daß er aus drei Gliedern besteht: dem physischen, dem Äther- und dem Astralleibe. Nun tritt schon während dieser Mondzeit die Unmöglichkeit ein, daß alle Wesen, die mit dem Monde verbunden sind, gleichen Schritt in der Entwickelung halten. Nicht bloß während unserer Erdentwickelung, sondern vorbereitend schon während der Mondentwickelung geht die Sonne einmal heraus aus dem gemeinsamen Weltenkörper; so daß wir in der Mitte der Mondentwickelung zwei Körper haben, den Mondleib - Erde plus Mond - und die Sonne, die mit den vorgeschrittensten Wesenheiten sich herausgetrennt hat, weil diese Wesenheiten für ihre Weiterentwickelung einen erhabeneren Schauplatz brauchten. Dadurch nun, daß die feineren Kräfte und Wesenheiten hinausgingen, blieben auf der Erde die gröberen zurück, und dieser Weltkörper — Erde plus Mond - erfuhr dadurch sozusagen eine Verdichtung. Wir sehen also, daß schon damals in der alten Mondzeit die Sonne mit ihren Wesenheiten von außen her während einiger Zeit auf den zurückbleibenden Mondkörper gewirkt hat.

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