{"corpus":"steiner","locus":"GA 105/1908-08-08/p009","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Nun wird es nötig sein, Ihnen diesen zurückbleibenden Körper ein wenig näher zu beschreiben, denn wir haben ja einen Teil unserer Entwickelung auf ihm durchgemacht. Auf dem Saturn gab es nur den physischen Leib; der Mensch hatte den Wert eines Minerals. Auf der Sonne erhob sich der Mensch zu dem Werte einer Pflanze, denn er hatte physischen und Ätherleib. Nun waren aber gewisse Wesenheiten zurückgeblieben, indem sie auf der alten Sonne nicht mit hinaufstiegen zum Menschen-Pflanzendasein, sondern auf der Stufe des Saturn stehen blieben. Das sind die Vorläufer gewisser heutiger Tiere. Sie sehen, der heutige Mensch reicht in bezug auf seine Vergangenheit zurück bis zu dem alten Saturn, während erst auf der Sonne die Vorläufer eines Teiles unserer heutigen Tiere auftreten als ein zweites Reich neben dem Menschen. Aus demselben Grunde, aus einem Zurückbleiben gewisser Wesenheiten, war der Mensch, der sich auf dem Monde zu einem dreigliedrigen Wesen emporgearbeitet hatte, von zwei anderen Reichen umgeben: von einem Reiche, das auf dem Monde in der Stufe der Pflanze zurückgeblieben war — die Vorläufer unserer heutigen Tiere -, und von dem, was sich jetzt auf dem Monde noch auf der Stufe des Minerals befand, die Vorläufer unserer heutigen Pflanzen. Das, was heute Mineral ist, das gab es noch nicht auf dem Monde, das ist erst am spätesten entstanden als eine Aussonderung der anderen Reiche. Natürlich weiß derjenige, der solche Dinge behauptet, ganz genau, daß es Unsinn ist, im heutigen Sinne davon zu reden, daß die Pflanzen ohne die Grundlage eines Mineralreichs entstehen könnten; aber es waren eben früher ganz andere Verhältnisse. In der Tat entwickelte sich auf dem alten Monde der Mensch sozusagen im Tierreich, das Tier im Pflanzenreich, die Pflanze im Mineralreich, und als der Mond sich von der Sonne trennte, erfuhren alle Reiche eine Verschiebung, die in folgender Weise geschah.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Fünfter Vortrag","site_heading":null,"date":"1908-08-08","location":null,"word_count":300,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/105/1908-08-08/p009","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/105/1908-08-08/p009"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/105/1908-08-08/p009","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null}}